Eine Woche Bing

Vor gut einer Woche habe ich bei der Aktion „eine Woche ohne“ mitgemacht und unter anderem Google Search durch Bing ersetzt. Hier nun eine kleine Erkentnis:

Kommentar meiner Frau:

Boah, das war aber ne nervige Woche.
(Nachdem ich sagte, na los, stellen wir wieder auf Google um: „Danke! endlich!“)

Twitch’s Erkenntnis:
Meine Herren…
an Google kommt doch so schnell keiner vorbei. Gerade bei lokalen Suchanfragen war Google um Längen besser. Die Verknüpfung von Google Search und Google Maps ist bedeutend besser als bei Bing.
Auch wenn das Design sehr an Googles Suchergebnissen erinnert, vom Inhalt und von den Treffern her ist Google doch noch einiges besser… oder:
Man hat sich einfach an die Ergebnisse und deren Präsentation von Google so gewöhnt, dass eine Umstellung des eigenen Suchverhaltens schwer fällt. 

Das lässt mich Schlussfolgern, dass ein Google Killer es wohl nur schaffen kann, wenn seine Suchmaschine die komplette Aufmachung von Google kopiert. Google hat die User weltweit an deren Ergebnisse, Design und Features in den Ergebnissen gewöhnt, dass sich bestimmt jeder schwer tun wird, sein Suchverhalten komplett zu ändern. Google hat den Usern DAS Suchverhalten gelehrt.
Auch fehlen so nette kleine Features bei bing wie das Cachedatum in den Suchergebnissen oder Sitelinks.
Ganz zu schweigen von dem fehlenden Universal Search, wo mach sich so extrem schon dran gewöhnt hat.

Twitch’s Senf der Woche

Diese Woche mal ganz im Sinne von „wie verhalte ich mich im Internet“. Inspiriert von den beiden Artikeln auf heise.de diese Woche.

Erkenntnis der Woche:

Den Nutzern sozialer Netzwerke und anderer Foren müsse klar werden: „Das Internet vergisst nie!

Manche Leute meinen doch wirklich das Internet sei noch anonym. Weitere denken, dass gelöschte Threads oder Posts in Foren, gelöschte Informationen in sozialen Netzwerken, gelöschte Bilder usw. nicht mehr auffindbar wären. Diesen Leuten will ich hier mal die Illusion nehmen und sagen… dem ist nicht so. Man benutze nur mal die tollen Webarchive, Bing- & Google-Cache usw. Wie die Erkenntnis der Woche es schon sagt: „Das Internet vergisst nie!“ Auf irgendeiner Festplatte ist die Info doch noch drauf und meist sind diese Festplatten irgendwie erreichbar.

Den Nutzern von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Xing und co. möchte ich sagen: „Passt auf welche Informationen ihr von euch preisgebt.“ Einer Studie zufolge suchen bereits 28 Prozent der befragten Unternehmen sogar gezielt im Internet nach Informationen über Bewerber. Wollt ihr euch eure Zukunftschancen verbauen?

Auch die Regierung reagiert und möchte gerne Schülern per Schulstunden zeigen, wie sie sich im Netz verhalten sollen, damit sie nicht frühzeitig ihre Zukunft verbauen… denn: „Das Internet vergisst nie!“. Vielleicht ist es auch nur Wahlkampfgeplapper, aber ich persönlich finde diese Idee sehr gut.

Besonders kritisch bewerten es die Arbeitgeber, wenn sich Bewerber im Internet abfällig über ihre gegenwärtige oder vergangene Jobsituation äußern. Auch das Einstellen allzu persönlicher Inhalte, wie etwa Fotos von privaten Partys, bringt Bewerbern klare Nachteile.

Ich würde das Ganze aber noch ausweiten auf Studenten, Auszubildende … eigentlich betrifft das alle Menschen, denn egal was man schreibt, dass Internet vergisst nie! Jedes kleine Fitzelchen, das man hinterlässt, ergibt ein Gesamtbild. Wenn man dort z.B. lügt, so holt es einen im echten Leben irgendwann ein.

Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU), warnte die Bürger vor einem allzu freizügigen Umgang mit persönlichen Informationen im Internet.

Wer also weiterhin wie wild persönliche Infos, sei es Wahrheiten oder Lügen, im Netz verbreitet, der ist meiner Meinung nach eh selbst schuld. Ihr solltet immer abwägen: Was gebe ich preis!

Da hilft auch keine Idee vom Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaarmehr, dass solche Netzwerke dem User erlauben sollen zu bestimmen, welche Infos preisgegeben werden. Irgendwie kommt man dennoch an die Daten :-).
Bei der Idee von Ilse Aigner (Suchmaschinen sollten außerdem auf soziale Netzwerke keinen Zugriff haben) werden diese „social networks“ wohl noch ein Wort mitzureden habe, denn die wären schön doof, wenn sie ihre Einnahmequellen ausschließen. Das wird bestimmt so nicht umsetzbar sein.

Die einzige Chance für jeden einzelnen ist: „Passt auf, was ihr im Internet hinterlasst!“ Wer sich diese Aussage zu Herzen nimmt, wird wohl im richtigen Leben keine Benachteiligung zu spüren bekommen.

Schienbeinkopfbruch Teil3

So, am Donnerstag war ich wieder beim Arzt und schilderte ihm die aktuelle Situation.

Er meinte, das das ganz gut aussähe und das die komplette Genesung jetzt noch so ca. 3 Monate dauern würde.
In den drei Monaten kein springen, hüpfen, Sport, nicht schwer tragen oder lange stehen, und versuchen so wenig wie möglich zu belasten… das werden krasse 3 Monate!

Am Montag gehts wieder Arbeiten und am Di. und Mi. nach Holland :-).

soweit dazu…

PS: Knapp vor der OP vorhergeschraddelt. Hoffentlich wirds schnell richtig besser. Denn heute tuts wieder ein wenig mehr weh als am Donnerstag oder Freitag 🙁

Top3 Meldungen der Woche: „Von Hacken bis Pleiten“

Ich dachte mir, ich blogge ab und zu mal meine Favoritenmeldungen der Woche…

Also, hier mal meine Top3 Meldungen der Woche.

  1. Aus für Sidekick und HipTop

    Unglaublich! Als ich diese Meldung auf heise entdeckte, weckte es sofort Mitgefühl. Mein erstes Smartphone, was ich damals hatte (vom damaligen Arbeitgeber), ist Pleite…
    So kanns gehen…

  2. Bot-Netz nutzt Twitter

    Hm, auf den ersten Blick dachte ich… naja, eben nenTwitter-Bot… Keine neue Idee aber total genial und effektiv. Kein Twitter Kid macht sich wohl wirklich Gedanken beim exzessiven Benutzen. Kamen gleich die Erinnerungen an die Schwachstellen bei Facebook hoch 🙂
    (Quelle)

  3. Eine Woche ohne …

    …nein, nicht ohne Unterhose oder sonst irgendwas, sondern eine ganze Woche ohne Google.
    In dem Artikel ist zwar vom „nichtbenutzen“ sämtlicher Google Services die Rede, aber da ich weiterhin Geld verdienen will, meine Mails abrufen möchte und die vielen anderen Dienste doch irgendwie benötige (Mist… irgendwie eine Abhängigkeit :-(), habe ich mich dazu entschlossen, das googlen für eine Woche sein zu lassen. Ich finde die Idee super, und habe auch gleich schon meine Startseite in „bing.com“ umgeändert, mal schauen, was das so bringt und wie viele Leute da mitmachen.
    Also kein „googlen“ sondern „bingen“!
    (Quelle)