Internetzensur in Deutschland… ein Märchen?

Nein… es ist soweit, die Internetzensur in Deutschland beginnt.
Den ganzen dicken Apparat kann man sich gemütlich mal auf heise anschauen. Ausgangspunkt war ein bekämpfen von Kinderpornographie.

Einige werden sagen, was soll der Müll, andere werden sagen endlich.

Ich sage, endlich macht mal jemand was gegen diese blöde Kinderpornographie! Das diese Zensur nicht die beste Lösung ist, sollte klar sein, dennoch finde ich es gut, das endlich mal dagegen was versucht wird zu unternehmen.
Denn meiner Meinung nach hört bei Kinderpornographie die Meinungsfreiheit aller Menschen auf. Oder werden die Kinder etwa gefragt ob die das wollen?

Kleiner Kontra-Beitrag zu diesem hier

@ Mario, ich fühle mich dennoch frei 🙂

Ein Gedanke zu „Internetzensur in Deutschland… ein Märchen?

  1. Schön, das du dich noch frei fühlst 🙂

    Im Ernst: Ich habe natürlich auch nichts für Kinderpornos übrig. Dagegen kann jederzeit vorgegangen werden, aber dann bitte mit wirksamen Mitteln. Die Sperren jetzt sind von technischen Laien mit weniger als 30 Sekunden Aufwand zu umgehen – einfach mal bei Youtube die entsprechenden Videos raussuchen – und in vielen Firmen durch DNS-Server die direkt auf Root-DNS zugreifen gleich von Anfang an wirkungslos.
    Und was noch hinzu kommt und viel schlimmer ist: Sie sind nicht auf Kinderpornos begrenzt. Wir schaffen uns eine Infrastruktur um beliebige Inhalte aus dem Internet zu filtern. Das hat dann mit Freiheit nichts mehr zu tun.
    Um kurz daran zu erinnern: Zu den olympischen Spielen ging ein Aufschrei durch das Land, dass China ja bitteschön den Journalisten ein ungefiltertes Internet zur Verfügung stellen müsse – warum wünschen wir uns diesen Luxus nicht daheim?

    Wirksame Maßnahmen wären nicht einmal schwer. Es gibt diverse Auswertungen die zeigen, dass mehr als 90% – ein Spiegel-Artikel von heute spricht von 96% – der Kinderporno-Seiten auf der lt. von der Leyen vorbildlichen norwegischen Sperrliste in den USA, Kanada oder Europa gehostet sind. Also in Ländern mit denen Rechtshilfeabkommen bestehen und zudem sind die Seiten offensichtlich den Behörden bekannt! Solange wir so offensichtliche Möglichkeiten nicht nutzen, brauchen wir auch nichts zu sperren.

    Hier der Link zum Spiegel-Artikel der auch noch ein paar mehr interessante Argumente bringt: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,619509,00.html

    (Sorry, aber zu dem Thema kann ich mich aktuell ganz fies in Rage reden)

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