Symantec Backup Exec 2010 R2 SP1 / Fehler VSS Provider

Ich blogge ja des Öfteren hier, damit ich mir in Zukunft selbst helfe :-).
Schon oft habe ich meine eigenen Blog-Artikel durchsucht oder gar über die Suchmaschine gefunden, weil ich nach einer Lösung für ein Problem suchte, was öfter auftrat, wo aber ein langer Zeitraum zwischen lag. Oder aber ich musste irgendwelche Pfade zu Einstellungen in der GPO oder Reg finden und wusste diese nicht mehr.

Seit ein paar Wochen habe ich nun ein Problem, welches sicherlich irgendwann wieder auftreten wird. Deswegen blogge ich es lieber einmal :-).

Und zwar sichert das 14tägige & das wöchentliche Backup (unter Symantec Backup Exec 2010) leider nur mit folgender Ausnahme einige virtuelle Maschinen:

Sichern- VMVCB::\server.domäneVCGuestVm(DC)Datacenter1(DC)vmserver V-79-8192-38331 – Bei der Sicherung wurde festgestellt, dass sowohl der VMware VSS Provider als auch der Symantec VSS Provider auf dem virtuellen Rechner server.domäne‘ installiert sind. Auf einem virtuellen Rechner kann jedoch nur ein VSS Provider verwendet werden. Sie müssen den VMware VSS Provider deinstalllieren.

Das ist natürlich kein Zustand und muss behoben werden, denn wer weiß, ob das Backup dann noch wirklich zu gebrauchen ist und wenn es hart auf hart kommt und kein recovern mehr möglich ist… tja, jeder der schon einmal Datenverlust hatte weiß was das bedeutet.

Also ohne weiteres Geschwafel… hier die Lösung:

  1. Die virtuelle Maschine ausfindig machen, bei welcher der Fehler auftritt
  2. vmWare Tools deinstallieren
  3. VM neustarten
  4. vmWare Tools mit benutzerdefiniertem Setup „OHNE Vss Provider“ neu installieren
  5. fertig!

Dieser Tipp kam von IOK dem vmware Experten :-)…

Backup machen, wie geht das, was brauche ich… braucht man das überhaupt?

Immer häufiger kommt es vor, dass ich Anrufe oder E-Mails bekomme in denen ich als „Letzte Hoffnung“ betitelt werde… nicht, dass mich das stört oder es nicht stimmt *Eigenlob stinkt* :-)… aber: „Es geht auch einfacher oder anders gesagt, man kann sich den Stress ersparen!“ 🙂

Heutzutage reicht es nicht nur aus, sich ein schönes, schnelles Notebook oder Rechner zu kaufen und dann jahrelang damit zu arbeiten ohne niemals auch nur an eine Backup-Strategie gedacht zu haben.

Wer heutzutage seine Bilder, Dokumente, PDF’s, Videos, E-Mails usw. nicht sichert gehört in meinen virtuellen „DAU-Knast„.

Deshalb hier eine kurze Erläuterung, was man beachten sollte und wie man an das Thema „Backup“ herangeht. Zu detailliert werde ich nicht werden, da das Ganze nur eine Anregung und SumUp sein soll.

Wie gehe ich vor?

  1. Die erste Frage, die man sich stellen sollte, ist, ob mehrere Rechner zu Hause ein Backup benötigen. Wenn ja, dann kann man über ein Storage-System (sogenannte NAS-Systeme) nachdenken, was je nach Festplatten-Kapazität dementsprechend kostet und in ein vorhandenes Netzwerk gut integriert werden kann.Vorteil (ohne zu sehr auf die Details einzugehen):
    Alle können auf die gleichen Inhalte zugreifen.
    Meist sind mehrere Festplatten in solch einem System verbaut, was die Ausfallrate drastisch reduziert.
    Läuft ein NAS System mit einem RAID, dann kann da schon einmal eine Platte kaputt gehen und die Daten sind noch vorhanden.

    Benötigt nur ein Rechner ein Backup ist man mit einer Externen Festplatte definitiv besser und kostengünstiger beraten.

  2. Nachdem man weiß was man will, sollte man auch Taten folgen lassen und ein NAS oder eine externe HDD kaufen.
  3. Nach dem Kauf muss das Backup geplant und eingerichtet werden.
    Dazu muss man sich Gedanken machen, was man überhaupt sichern möchte. Hier ein paar Vorschläge:
    Fotos, Dokumente, Videos, E-Mails, Kalender und Kontakte (Adressbücher).

Welche Software gibt es?

  1. Backup-Software gibt es wie Sand am Meer und einige davon kann man wirklich wegschmeißen. Folgende Liste ist sicherlich nicht vollständig, aber mit dieser Software habe ich definitiv gute Erfahrung:
  • DirSync (freeware und benutze ich selbst) & Acronis
  • oder aber googlen und selbst ausprobieren (Quick-Search)Ein HowTo für die beiden Tools folgt bei Interesse auch.

Hier noch ein paar Hinweise, was man nicht tun sollte:

  1. Niemals das Backup abbrechen!
    Man weiß nie, wann das System doch mal ausfällt, und wie Murphy es will, ist es genau einen Tag, nachdem das Backup nicht lief.
  2. Niemals den externen Datenträger abziehen.
    Ich hatte schon Leute, die einfach die externe HDD gar nicht angeschlossen hatten, nachdem das Backup dort eingerichtet war und die damit richtig auf die Nase geflogen sind. Also Leute, wenn die Lampe an der HDD nicht leuchtet ist se auch net an 🙂
  3. Wenn jemand anderes die Sicherung eingerichtet hat, sollte niemals etwas an der Konfiguration geändert werden.
  4. Wenn eine externe HDD zum Einsatz kommt niemals alle Daten NUR auf dieser externen HDD speichern, sondern sowohl auf dem Rechner als auch auf der externen HDD!

So, bleibt nur noch zu sagen:

Wem ich helfen soll, der kann per E-Mail/Telefon gerne anfragen.