Chrome16 kann endlich Profile!


Nun ist es endlich soweit,
mein Favoritenbrowser (Google Chrome) kann
endlich Profile verwalten!

  

Im Klartext

Mehrere Nutzer im selben Windows-Profil können mit ein und demselben Browser unterschiedliche Favoriten, Lesezeichen, Seitenverläufe und weiteres verwalten.
Eben wie mehrere Browser in einem. 

Wenn jemand eine ähnliche Konstellation hat wie ich zu Hause, dass mehrere Personen im selben Windows Profil arbeiten, aber jeder seine eigenen Favoritenwebseiten hat und die auch gerne beim Browserstart gleich alle geöffnet bekommen möchte, dann gibt es durch Google Chrome 16 nun endlich Abhilfe.
Endlich benötigt man nicht mehr mehrere Browser, einen für einen selbst, einen für einen anderen Nutzer und einen wenn man schnell mal etwas suchen will ohne seine Standardseiten zu verlassen.

Vorgehen:

  • Man installiere den neuen Chrome16
  • klick auf den Schraubenschlüssel oben rechts
  • klick auf Optionen und anschließend auf Privates
  • Dort einen neuen Nutzer hinzufügen
  • Anschließend erscheint oben links ein Profilbild. Dort klickt drauf und wählt das neue Profil
  • Wählt dort auch die Einstellungen und stellt in dem Profil den Browser so ein, wie es gewünscht ist.
  • Fertig…

Und da der Chrome nun auch schneller als der IE9 und vor allem dem immer lahmer werdenden FireFox ist, ist das natürlich doppelt klasse.

Mit dem LCD-TV browsen & E-Mails checken

Seit ein paar Monaten bekomme ich den Gedanken nicht mehr aus dem Kopf, dass ich gerne auf meinem schönen LCD-Fernseher auch z.B. einen Browser oder E-Mail Client hätte.

Warum?

Um  in Werbepausen oder bei langweiligem Programm nicht aufstehen zu müssen um am Rechner die E-Mails zu checken oder nen paar Info’s zu „ersurfen“ (sorry für das Wort), sondern direkt mit einem Tastendruck an der Fernbedienung den Kanal zu wechseln, dann eine schicke schnurlose Tastatur inkl. Maus in die Hand zu nehmen und die Anwendungen in guter Qualität und vor allem gut lesbar (ohne Windows Lupe) angezeigt zu bekommen.
Getreu dem Motto ich werd ne Couch-Potato… aber keine Angst, dafür hab ich ja die Push-Up Challenge mit ein paar Kumpeln um dem entgegen zu wirken.

Weder die Suche nach einem SAT-Receiver mit Browser noch einem anderen Gerät war erfolgreich. Auch die direkte Anfrage bei  einigen Hardware-Händlern ergab: „So etwas gibt es nicht“. 🙁

Die Möglichkeiten:

Nunja, ein wenig weiter gedacht ergaben sich folgende Möglichkeiten:

  1. Man kauft sich ein Netbook mit HDMI und schließt dieses an den Fernseher an.
    Nachteile sind: Teuer und leider oft ein wenig laut und langsam. Dazu kommt, dass die Dinger keine Stromsparer sind, da das Gerät eigentlich ständig betriebsbereit sein müsste um Windows Ladezeiten zu verhindern.
  2. Man kauft sich ein Barebone mit HDMI Anschluss und schließt diesen an den Fernseher an
    Ähnlich dem Netbook nur noch einmal bedeutend kleiner. Man bekommt schon wirklich leistungsstarke Rechner mit kleinen Abmessungen. Zum Beispiel von Asus. Viele dieser BareBones sind sogar passiv gekühlt. Da surrt dann also nix. Nachteil, die Dinger gibt es nicht mit BlueRay-Player, womit man nen Home-Cinema System hätte ohne HD. Macht heutzutage auch kaum noch Sinn, oder?
  3. Man kauft sich nen Dreambox Receiver und hat nur einen Textbrowser
    Die Dreambox basiert auf einem Linux System. Man würde HD-Receiver und Browser in einer Box bekommen. Einziger (großer) Minuspunkt ist, dass die verfügbaren Browser Plugin’s für die Dreambox nur rein textbasiert sind. Wer schon einmal mit Lynx auf der Konsole gesurft hat, wird verstehen, warum das ein Minuspunkt ist 🙂

Die mögliche Zukunft:

Als letzte Möglichkeit bleibt wie immer abzuwarten bis die Receiver- oder TV- Hersteller so etwas erfunden haben. Jüngst sah ich ne Werbung von Sony, wo die neuen Bravia Modelle schon YouTube, Facebook, Flickr und Co. unterstützen. Auch Google arbeitet intensiv daran Web Applikationen auf den Schirm zu bringen.

Scheint so, als wäre das wohl kein Geburtstagsgeschenk dieses Jahr für mich 🙁 … Ich hab mich entschieden zu warten… erst einmal.

PS: Hoffe Google, Sony und Intel bekommen was Gutes, schnelles, Datenschutz- konformes und vor allem kostengünstiges hin, nicht das man 1000 EUR dafür hinblättern muss.

Twitch’s Senf der Woche

Diese Woche mal ganz im Sinne von „wie verhalte ich mich im Internet“. Inspiriert von den beiden Artikeln auf heise.de diese Woche.

Erkenntnis der Woche:

Den Nutzern sozialer Netzwerke und anderer Foren müsse klar werden: „Das Internet vergisst nie!

Manche Leute meinen doch wirklich das Internet sei noch anonym. Weitere denken, dass gelöschte Threads oder Posts in Foren, gelöschte Informationen in sozialen Netzwerken, gelöschte Bilder usw. nicht mehr auffindbar wären. Diesen Leuten will ich hier mal die Illusion nehmen und sagen… dem ist nicht so. Man benutze nur mal die tollen Webarchive, Bing- & Google-Cache usw. Wie die Erkenntnis der Woche es schon sagt: „Das Internet vergisst nie!“ Auf irgendeiner Festplatte ist die Info doch noch drauf und meist sind diese Festplatten irgendwie erreichbar.

Den Nutzern von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Xing und co. möchte ich sagen: „Passt auf welche Informationen ihr von euch preisgebt.“ Einer Studie zufolge suchen bereits 28 Prozent der befragten Unternehmen sogar gezielt im Internet nach Informationen über Bewerber. Wollt ihr euch eure Zukunftschancen verbauen?

Auch die Regierung reagiert und möchte gerne Schülern per Schulstunden zeigen, wie sie sich im Netz verhalten sollen, damit sie nicht frühzeitig ihre Zukunft verbauen… denn: „Das Internet vergisst nie!“. Vielleicht ist es auch nur Wahlkampfgeplapper, aber ich persönlich finde diese Idee sehr gut.

Besonders kritisch bewerten es die Arbeitgeber, wenn sich Bewerber im Internet abfällig über ihre gegenwärtige oder vergangene Jobsituation äußern. Auch das Einstellen allzu persönlicher Inhalte, wie etwa Fotos von privaten Partys, bringt Bewerbern klare Nachteile.

Ich würde das Ganze aber noch ausweiten auf Studenten, Auszubildende … eigentlich betrifft das alle Menschen, denn egal was man schreibt, dass Internet vergisst nie! Jedes kleine Fitzelchen, das man hinterlässt, ergibt ein Gesamtbild. Wenn man dort z.B. lügt, so holt es einen im echten Leben irgendwann ein.

Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU), warnte die Bürger vor einem allzu freizügigen Umgang mit persönlichen Informationen im Internet.

Wer also weiterhin wie wild persönliche Infos, sei es Wahrheiten oder Lügen, im Netz verbreitet, der ist meiner Meinung nach eh selbst schuld. Ihr solltet immer abwägen: Was gebe ich preis!

Da hilft auch keine Idee vom Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaarmehr, dass solche Netzwerke dem User erlauben sollen zu bestimmen, welche Infos preisgegeben werden. Irgendwie kommt man dennoch an die Daten :-).
Bei der Idee von Ilse Aigner (Suchmaschinen sollten außerdem auf soziale Netzwerke keinen Zugriff haben) werden diese „social networks“ wohl noch ein Wort mitzureden habe, denn die wären schön doof, wenn sie ihre Einnahmequellen ausschließen. Das wird bestimmt so nicht umsetzbar sein.

Die einzige Chance für jeden einzelnen ist: „Passt auf, was ihr im Internet hinterlasst!“ Wer sich diese Aussage zu Herzen nimmt, wird wohl im richtigen Leben keine Benachteiligung zu spüren bekommen.

Windows und andere Browser… MS soll gezwungen werden!

Vor kurzem las ich auf heise.de einen Artikel, dass Microsoft zukünftig gezwungen werden soll, sein Betriebsystem Windows mit den Browsern FireFox, Opera und Chrome auszulieferung . Was nen Quatsch!

Ich finde dort übertreibt die Regulierungsbehörde mal kräftig. Wer nen anderen BRowser nutzen will, weiß wie man daran kommt. Das sind wieder nur die anderen Klappspaten von Browseranbietern (insbesondere Opera), die meinen, so dem IE ein paar Prozente in der Nutzung abzuknapsen. Das Argument, dass IE-Alternativen besser sein als der Internet Explorer halte ich weiterhin für totalen Schwachsinn. Die IE -Alternativen sind bei weitem nicht stabiler, sicherer oder Benutzerfreundlicher. Je mehr User diese Browser benutzen, desto mehr Sicherheitslücken, Verbessserungsvorschläge und Bugs werden gefunden werden. Wer ganz sicher sein will, muss eben das Betriebsystem wechseln… 🙂

Ich liefere doch auch nicht meine Produkte aus und packe als Beilage Werbung oder Produkte von meinem Konkurrenten mit bei!

Ist ja unglaublich was heutzutage alles möglich ist!