Schienbeinkopfbruch Teil3

So, am Donnerstag war ich wieder beim Arzt und schilderte ihm die aktuelle Situation.

Er meinte, das das ganz gut aussähe und das die komplette Genesung jetzt noch so ca. 3 Monate dauern würde.
In den drei Monaten kein springen, hüpfen, Sport, nicht schwer tragen oder lange stehen, und versuchen so wenig wie möglich zu belasten… das werden krasse 3 Monate!

Am Montag gehts wieder Arbeiten und am Di. und Mi. nach Holland :-).

soweit dazu…

PS: Knapp vor der OP vorhergeschraddelt. Hoffentlich wirds schnell richtig besser. Denn heute tuts wieder ein wenig mehr weh als am Donnerstag oder Freitag 🙁

Schienbeinkopfbruch „The story goes on…“

Vor einer Woche erzählte ich von der Diagnose Schienbeinkopfbruch bei mir.
Heute hatte ich endlich den Termin bei dem Arzt, welcher mich ans MRT und CT überwies.

Der hat mich erstmal sofort 2 Wochen krank geschrieben und ist fast ausgeflippt, dass der Radiologe das nicht gemacht hat.

Arzt: „Das gibts doch nicht, dass der Sie hat weggehen lassen, ohne zu sagen, dass sie das Bein jetzt auf keinen Fall belasten sollten.“
Ich: „wos?!“
Arzt: „Wenn wir jetzt im Klinikum wären, hätten sie schon ne OP mit Metall hinter sich.“
Ich: „WOS!“
Arzt: „Ja, alternativ können wir den Selbstheilungsprozess ankurbeln, was aber nur geht, wenn sie sich bereit erklären, dass sie das Bein auf keinen Fall belasten… kein Autofahren, kein Laufen, Springen etc.“
Ich: „W O S!“
Arzt: „Wenn sie MAL wohin müssen, nur mit Krücken! Parallel dazu bekommen sie eine Durchblutungsfördernder Therapie (… kostet mich na klar 100 EUR Selbstbeteiligung :-/).“

ganz ehrlich… kagge :-(.

… die nächsten 2 Wochen waren so voll mit Terminen, da muss ich jetzt mal schauen, ob ich das alles umlegen kann.
Ich hoffe nur, dass ich für Holland fit werde, ansonsten wird es wohl extrem schwierig für meinen Kollegen, die komplette IT dort einzurichten.
Die Fußballsaison ist damit wohl auch gelaufen :-(.

so, das nur als kurze Info, mit der Bitte um Mitleid 🙂

Diagnose Schienbeinkopfbruch

Vor kurzem berichtete ich, dass die „Sommer Fußball Saison“ für mich wohl gelaufen sei, da ich ein Verdacht auf Meniskusruptur hatte. Heute war ich beim Radiologen (Facebook war dabei), der … ne, ich erzähl erstmal was da so los war 🙂

Ich hatte um 9:45 einen Termin für ein MRT. Nach irre langem warten kam ich dann auch dran. Nachdem ich mit den Kopfhörer fast eingeschlafen war, ging es wieder ins Wartezimmer und nach langer Wartezeit zum Arzt, der mir sagte, Meniskus sieht gut aus, aber Herr Glomb, was das denn? Sie laufen seit fast 3 Wochen mit einer Schienbeinkopffraktur rum?

Ich: „WOS?!“
Er: „Schonmal röntgen lassen?“
Ich: „Nein,hat der überweisende Arzt nicht gemacht.“
Er: „Na dann mal los, machen wir noch ein CT hier!“

Das bedeutete wieder mal ins Wartezimmer, Umkleidekabine, ausziehen, Röhre, anziehen, wieder Wartezimmer.
Mittlerweile war es schon Mittags und als mein Name aufgerufen wurde und ich in das Besprechungszimmer kam, saß dort ein älterer Arzt, so um die 80, der mir erzählte, dass er die Mittagspausenvertretung macht… Nachdem er 10 min. brauchte um überhaupt die MRT und CT-Bilder am PC zu öffnen, dachte ich mir schon, oh man, was wird das denn?… anschließend 5 min Stillschweigen, in denen er auf die Bilder starrte. Das wirkte auf mich, als könne er die gar nicht deuten. Insgeheim dachte ich, na, ob der überhaupt was findet? In dem Augenblick kam zum Glück der MRT-Arzt rein und sagte, ach hier sind sie!

Ich: „… ja!“
10 min später war ich draußen mit den Bildern und dem Befund für den nächsten Arztbesuch „Schienbeinkopfbruch“. Hinzukommt eine leichter Bänderdehnung und ein Knochenhautödem.

ct-mein-knieWie folgendes Bild zeigt, ist der Knochen zwar nicht durch,
hat aber einen Riss und ist stark gestaucht. Dort wo die rote
Umrandung ist, sollte eigentlich wie links daneben der Knochen
als gerade Linie weitergehen.
Das Ödem ist auch an der stelle im roten Bereich.

(Den Riss sieht man auf diesem Bild leider nicht wirklich)

Tja, jetzt heißt es wieder warten, bis nächste Woche Freitag der andere Arzt entscheidet, wie es weiter geht.
Für mich heißt das, nicht stark belasten, damit der Riß nicht noch weiter absinkt.